1. Die aktuelle Unterscheidung von legalen und illegalen Drogen ist in vielen Punkten willkürlich. Wir setzen uns dafür ein, dass Prävention und Hilfe für von Sucht betroffene Menschen gleich gehandhabt werden. Daher fordern wir die vollständige Umsetzung der akzeptierenden Drogenhilfe nach dem Vorbild des Frankfurter Wegs.
  • Der geplante Neubau des Drogenhilfezentrums “Scentral“ am bisherigen zentralen Standort im Herrngarten ist dafür wichtig! Auch die Verfügbarkeit eines Druckraumes (Drogenkonsumraum) gehört dazu.
  • In Darmstädter Clubs und Apotheken sollte es kostenlos zugängliche Teststreifen für K.O.-Tropfen und eine Drug-Checking-Möglichkeit geben (hier kann man die Sauberkeit der selbst mitgebrachten Drogen testen).
  • Außerdem sollen in Darmstädter Clubs Informationen über sauberen Konsum bereitgestellt werden.
2. Die Stadt sollte alle Möglichkeiten evaluieren, um zu einer Cannabis-Modellregion zu werden.
3. Darmstädter Polizist*innen sollen angehalten sein, bei Cannabis-Konsum lediglich Verwarnungen auszusprechen.