Die Grüne Jugend Darmstadt/Darmstadt-Dieburg fordert den Ausbau des ÖPNV, um den Pendelverkehr aus dem Ostkreis zu entlasten. Die ohnehin schon angespannte Situation an der B26 wird durch die kommende Sanierung der Unterführung an der Stadteinfahrt ab dem Frühjahr 2020 noch verstärkt. „Die Forderung der Jungen Union Darmstadt, die Belastung des Verkehrs während der Baustelle möglichst gering zu halten, können wir nachvollziehen. Diese Situation allerdings auszunutzen, um erneut den Bau einer Umgehungsstraße zu fordern, ist völlig unverantwortlich. Die Klimakrise erfordert eine radikale Verkehrswende und den Ausbau des ÖPNV statt des motorisierten Individualverkehrs“, erklärt Lea Wreesmann, Sprecherin der Grünen Jugend Darmstadt/Darmstadt-Dieburg.

Ihr Co-Sprecher Sebastian Dill ergänzt: „Der Ausbau der Busspur der B26 in die Stadt hinein ist bereits seit langer Zeit geplant. Wir unterstützen daher die Forderung der grün-schwarzen Regierung, die Sanierung der Unterführung nach Möglichkeit an diesen Ausbau zu koppeln. Langfristig ist die Straßenbahn in den Ostkreis die einzig tragbare Lösung, um die PKW-Belastung in Darmstadt zu verringern. Dafür müssen die NKU-Kriterien dringend überarbeitet und anschließend mit der Planung begonnen werden. Hier haben Stadt, Land und Bund eine Verantwortung, der sie gemeinsam gerecht werden müssen.“