Klimapolitik anpacken –  Wähler*innenwillen umsetzen

Nach fast sechs Wochen des Wartens stehen alle Zeichen auf Koalitionsverhandlungen von Bündnis90/die Grünen Darmstadt mit der CDU und Volt. Diesem Bündnis stehen jetzt schon viele klimaaktivistische Gruppen in Darmstadt skeptisch gegenüber. Auch die Grüne Jugend Darmstadt/Darmstadt-Dieburg sehen diese mögliche Regierungszusammenarbeit kritisch.

„Die Ergebnisse der Kommunalwahl sprechen Bände. Klimaprogressive Kräfte wurden gewählt – die CDU gehört nicht dazu, deswegen wurde sie von den Wähler*innen abgestraft“, erklärt Luisa Heim, Sprecher der Grünen Jugend Darmstadt/Darmstadt-Dieburg.

Auch die Grünen mussten ein paar Prozentpunkte abgeben, sind aber noch bei weitem stärkste Kraft. Damit kommt ihnen die Aufgabe zu, eine zukunftsgerichtete Koalition zu schmieden, denn es gilt sicherzustellen, dass Darmstadt seiner Verantwortung zur Bekämpfung der Klimakrise gerecht wird. Mit einem Koalitionsvertrag mit einer Partei, die Vorstöße im Thema progressiver Klimapolitik ausbremst, kann man auf die Klimakrise nicht angemessen reagieren.

„In Darmstadt muss eine Koalition fähig sein, gemeinsam politische Verantwortung zu leben, auch und vor allem in Klimafragen. Diese müssen progressiv angegangen werden, mit echter Überzeugung aller Partner*innen, nicht mit unzureichenden Kompromissen“, stellt Sharleen Ebling, Sprecherin der Grünen Jugend Darmstadt/Darmstadt-Dieburg klar. 

„Darmstadts Herausforderungen muss sich ein progressives Bündnis stellen. Neben der Klimakrise sind das etwa die Verkehrswende, die Bewältigung der Folgen der Corona-Krise und die Frage von bezahlbarem Wohnraum. Deshalb fordern wir alle Akteur*innen auf, den Wähler*innenwillen umzusetzen und Darmstadt zukunftsweisend zu regieren“, betonen Ebling und Heim gemeinsam.

Die Klimakrise betrifft uns alle und ist die Herausforderung unserer Zeit. Die Durchsetzung der klimapolitischen Maßnahmen bedarf einer breiten Bereitschaft in Parlament und Bevölkerung. Die Darmstädter Wähler*innen haben diese durch ihre Kreuzchen demonstriert. Diese Erwartungen sollte nun mit einem progressiven Bündnis Rechnung getragen werden. Insbesondere junge Menschen werden von diesen Entscheidungen überproportional stark betroffen sein.

Selbst mit einem guten Koalitionsvertrag brauchen wir Parteien, welche neue Chancen, die sich aus Klimaschutzmaßnahmen auf Bundes- und Landesebene ergeben, wirklich nutzen wollen.

„Wir können uns in der nächsten Legislaturperiode kein Bremsen beim Klimaschutz erlauben!“, so das Sprecher*innen Duo.

Unsere Kandidat*innen zur Kommunalwahl

Ein Bild von Sharleen Ebling, braune Haare und Augen, vor hellem Hintergrund. Im Vordergrund ein Schriftzug mit ihrem Namen und „Kandidatin für die Kommunalwahl“ auf pinkem Hintergrund.
Hallo 👋🏻
Ich bin Sharleen Ebling, 21 Jahre alt, gerade Sprecherin der GJ Da/Da-Di und studiere Soziologie und Wirtschaftswissenschaften an der TU Darmstadt.
Ich komme aus Reinheim – lebe dort schon mein ganzes Leben lang und trete deswegen auch dort eben für die Grünen auf Listenplatz 9 für die Stadtverordnetenversammlung an!
Mein Ziel ist es, die Kommunalpolitik transparenter und greifbarer für junge Menschen vor Ort zu machen.
Wenn wir sehen, dass wir die Welt und unser Leben vor unserer Haustür verändern können, haben wir auch mehr Motivation dies zu tun. 🙏🏻
Meine Forderung: Kommunalpolitik sollte alle Menschen miteinbeziehen. Deswegen sollten Entscheidungen, die die Jugend und ihre Zukunft betreffen auch von der Jugend mit entschieden werden!

Ein Bild von Stefan Seyfried. Im Vordergrund ein Schriftzug mit seinem Namen und „Kandidat für die Kommunalwahl“ auf pinkem Hintergrund.
Hallo,
mein Name ist Stefan Seyfried. Bei der Kommunalwahl in Darmstadt am 14. März trete ich auf Platz 14 der GRÜNEN Liste an, um politisch zu einem lebenswerten und klimagerechten Darmstadt beizutragen. Ich freue mich sehr, dass die Grüne Jugend mich im September dafür als damaliges Vorstandsmitglied mit einem offiziellen Votum bei der Listenaufstellung unterstützt hat.
Abseits des politischen Engagements arbeite ich als Doktorand an der TU Darmstadt an Methoden, Fabriken möglichst energieeffizient zu gestalten, damit wir langfristig auch diesen Bereich CO2-neutral bekommen. Die Erfahrungen aus der Wissenschaft möchte ich in Darmstadt auch in die Kommunalpolitik einbringen, wenn es darum geht, die Energiewende vor Ort zu gestalten und Darmstadt bis 2035 klimaneutral zu machen. Dafür brauchen wir GRÜNE Ideen in allen Bereichen. Wichtig ist mir zum Beispiel auch, dass man überall gut und sicher mit dem Fahrrad hinkommt. Nicht zuletzt die während der Corona-Krise eingerichteten Pop-up-Bikelanes zeigen, welch riesiges Potenzial im Radverkehr liegt.

Hey,
ich bin der Atakan, 20 Jahre alt und studiere momentan Politikwissenschaft an der TU Darmstadt.
Meine Familie lebt schon seit 3 Generationen in Reinheim und ich möchte die Chance nutzen um etwas in meiner Stadt bewegen zu können. Deswegen kandidiere ich für die Stadtverordnetenversammlung und trete für die Grüne Liste auf Platz 7 an.
Veränderungen erreicht man am Besten im Kleinen und vor Ort nämlich da, wo es unser alltägliches Leben am meisten betrifft.
Ich möchte dabei den Menschen eine Stimme geben können, die bei der Wahl kein Mitspracherecht haben. Die Corona-Pandemie führt zu einer großen Belastung bei Jugendlichen und es ist deshalb umso wichtiger, dass wir ihre Sorgen und Bedürfnisse nicht vergessen dürfen.

Ich bin Sandra, 25 Jahre alt, studiere Soziologie im Master an der TU Darmstadt und bin Schatzmeisterin in der GJ Darmstadt/Darmstadt-Dieburg. Ich kandidiere für die Stadtverordnetenversammlung in Darmstadt, weil ich mich besonders für soziale Aspekte aller Art einsetzen will und davon überzeugt bin, dass das auf kommunaler Ebene auch wirklich möglich ist. Ein besonderer Fokus liegt für mich dabei auf der Gleichstellungsarbeit für Frauen, der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und der Sicherstellung eines breiten Kulturangebots für alle Bürger*innen von Darmstadt.☺️

Die Zukunft gehört den jungen Menschen von heute! Deswegen bin ich davon überzeugt, dass wir Partizipationsangebote für Schüler*innen weiter ausbauen müssen. Veränderung beginnt vor Ort und diese sollten wir als junge Generation in die Hand nehmen.
Ich kandidiere auf Listenplatz 19 der Grünen Liste und würde mich sehr über eure Unterstützung freuen. 🤩

Hallo ihr Lieben,
ich heiße Elisabeth Decker, bin 19 Jahre alt und studiere Mechatronik an der TU.
Seit ich vor 1,5 Jahren nach Darmstadt gezogen bin, engagiere ich mich bei der Grünen Jugend.
Weil mir unsere Erde sehr am Herzen liegt, bemühe ich mich, der Umwelt möglichst wenig Schaden zuzufügen. Im Moment züchte ich z. B. Heuschrecken, um herauszufinden, ob das eine gute Alternative zu den üblichen Fleischprodukten sein könnte. Doch jetzt möchte ich auch auf kommunaler Ebene mehr bewirken.
Mir ist Gerechtigkeit sehr wichtig. Alle Menschen sollten die Chance haben, das zu tun, was ihnen Freude bereitet. Im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich gibt es beispielsweise bis jetzt nur wenige Frauen. Dabei bin ich überzeugt, dass viele Mädchen von Technik so fasziniert sein können, wie ich es bin! 😀
Deswegen möchte ich Hürden und Vorurteile für alle abbauen.
Diese Ziele möchte ich hier vor Ort in Darmstadt umsetzen. Und ich freue mich darauf, noch viel dazuzulernen, wie man politisch etwas bewegen kann!
Eure Eli 🙂

Ich bin Kilian Parzinger, 23 Jahre alt und arbeite als ingenieur im Bereich der Lasertechnik.
Vor eineinhalb Jahren bin ich zum Masterstudium nach Griesheim gezogen. Jetzt engagiere ich mich bei den Grünen und der Grünen Jugend in der Komunalpolitik.
Besonders interessiere ich mich für Themen in der Stadtentwicklung. Dem Zuzug können und sollten wir uns hier nicht entziehen, umso wichtiger ist es bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und dabei den Klimaschutz bei jedem Projekt miteinzubeziehen.
Ich kandidiere in Griesheim auf Liste 2, Platz 7 für die Stadtverordnetenversammlung. ☺️

Hey, ich bin Lisa, 18 und studiere Architektur an der Hochschule in Darmstadt. Ich kandidiere für die Kommunalliste/Gemeindevertretung im Modautal auf Platz 7. Natürlich ist Modautal nicht die größte Bühne und selbst Darmstädter kennen die Gemeinde nicht unbedingt😉 trotzdem oder gerade deshalb kandidiere ich hier, bei mir zu Hause, vor der Haustür. Denn genau da fängt Politik an, genau da kann man mit Umweltschutz und Jugendarbeit auch so viel im Großen bewegen.

Um das Landleben ein bisschen attraktiver zu machen und auch wichtige Mobilitätsfragen die in den Ballungsgebieten vielleicht noch ‚leichter‘ zu lösen sind auch hier zu klären😊.

Ich bin selbst Erstwählerin und dachte ich gehe gleich ‚all in’😉☺️
Wir brauchen mehr junge Menschen, vor allem in den Kommunalparlamenten😁

Grüne Jugend stark auf Grüner Liste vertreten!

Am Samstag den 19.09. haben die Grünen Darmstadt ihre Liste für die Kommunalwahl aufgestellt. Fast 100 Mitglieder wählten eine tolle, vielfältige und vor allem junge Liste! Gleich drei Kandidat*innen stellten sich mit einem offiziellen Votum der Grünen Jugend Darmstadt/Darmstadt-Dieburg zur Wahl und konnten allesamt aussichtsreiche Listenplätze erringen.

Stefan Seyfried (29) steht auf Listenplatz 14. Stefan ist seit gut einem Jahr aktives Mitglied, seit Januar Beisitzer im Vorstand der Grünen Jugend und außerdem Sprecher des Arbeitskreises Klima, Umwelt und Natur der Grünen. Sein Herzensthema ist der Klimaschutz. Beruflich arbeitet er als Doktorand an der TU Darmstadt auf dem Gebiet der Energieeffizienz an der CO2-neutralen Produktion. “Die Erfahrungen aus der Wissenschaft möchte ich auch politisch einbringen, wenn es darum geht, dass Darmstadt möglichst schnell klimaneutral wird.”

Sandra Seeger (24) steht auf Listenplatz 19. Sandra ist seit über drei Jahren aktives Mitglied und seit über zwei Jahren Schatzmeisterin der Grünen Jugend. Ihr liegen vor allem die Themen Tierschutz, Digitalisierung und Wohnen am Herzen. Zurzeit studiert sie Soziologie und Politikwissenschaft an der TU Darmstadt und arbeitet dort neben ihrem Studium am Institut für Soziologie. „Gerade jetzt braucht es junge Menschen in der Politik mehr denn je. Ich hoffe, dass ich meinen Beitrag dazu leisten kann, Darmstadt noch weltoffener, inklusiver und lebenswerter zu machen.“

Elisabeth Decker steht auf Listenplatz 23. Sie ist seit knapp einem Jahr aktives Mitglied und mit 19 Jahren die mit Abstand Jüngste auf der Liste. Elisabeth studiert Mechatronik an der TU und möchte mit dieser Erfahrung verstärkt junge Frauen* fördern. “Ich habe meine Mutter und meine Schwester als Vorbilder in Technik und Politik. Diese Chance brauchen auch andere Frauen* – damit wir alle in einer gerechteren und innovativeren Welt leben.”

Alle drei können sich mit ihren Listenplätzen berechtigte Hoffnung machen, bei der Wahl am 14. März in die Stadtverordnetenversammlung einzuziehen. „Wir freuen uns, dass die Grünen uns ihr Vertrauen schenken und darauf, die Jugend in der Stadtverordnetenversammlung vertreten zu dürfen“, so Sandra Seeger.

Black Lives Matter!

Vor fünf Tagen wurde George Floyd von einem Polizisten ermordet. Die Proteste und Demonstrationen, die seitdem überall in den USA stattfinden, um gegen Rassismus, Polizeigewalt und rassistische Polizeigewalt zu demonstrieren, sind ein starkes Zeichen. Die Härte, mit der die Polizei und die Trump-Regierung wiederum darauf reagieren, sind abstoßend, eskalierend und Mittel wie man sie sonst von autoritären Regimen kennt.
Die Stimmen von Minderheiten, von Unterdrückten und vor allem von Schwarzen Menschen und anderen POCs werden seit Jahren konsequent ignoriert und trivialisiert. Die Tatsache, dass sich der öffentliche Diskurs bereits jetzt mehr darum dreht, welche Form von Protest angemessen ist als darum, wie man die rassistische Gewalt beendet, ist zugleich erschreckend und bezeichnend. Anscheinend sind zu viele Menschen nicht bereit, diese Diskussion zu führen. Diese Diskussion muss allerdings geführt werden – und zwar jetzt!

Dabei brauchen wir auch nicht erst in die USA zu schauen. Racial Profiling, übertriebene Gewalt und Diskriminierung sind auch bei der deutschen Polizei keine Seltenheit [1]. Seit 1993 starben 138 Menschen mit sogenanntem Migrationshintergrund in Gewahrsam der Polizei [2]. 2019 gab es fast 8000 rassistische Straftaten in Deutschland. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher sein [3]. Der rassistische Anschlag von Hanau ist keine 4 Monate her.

Rassismus beginnt nicht erst mit der körperlichen Gewalt Einzelner. Als weiße Menschen profitieren wir alle von einem rassistischen System und reproduzieren versteckte Rassismen. Wir haben deshalb die Pflicht uns auch mit unseren eigenen Rassismen auseinanderzusetzen. Es ist Zeit, dass wir uns offen und ehrlich über Rassismus, über White Privilege, über Polizeigewalt unterhalten. Es ist Zeit, dass wir George Floyd, Ahmaud Arbery, Oury Jalloh, Amad A., Ferhat Unvar, Mercedes Kierpacz, Sedat Gürbüz, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Kaloyan Velkov, Vili Viorel Păun, Said Nesar Hashemi, Fatih Saraçoğlu und den viel zu vielen anderen die Gerechtigkeit verschaffen, die ihnen zusteht. Es ist wieder einmal Zeit, klare Kante gegen Faschismus zu zeigen. Wir sind Antifa!

#BlackLivesMatter #SayTheirNames #JusticeForGeorgeFloyd #ICantBreathe #NoJusticeNoPeace #WhitePrivilege

[1] https://www.volksverpetzer.de/aktuelles/schwarz-sein/
[2] https://taz.de/Berater-ueber-rassistische-Polizeigewalt/!5671660/
[3] https://mediendienst-integration.de/desintegration/rassismus.html

Die Grüne Jugend Darmstadt/Darmstadt-Dieburg unterstützt die Forderung des Radentscheids Darmstadt nach temporären Radfahrstreifen während der Pandemie

Die Corona-Pandemie ist nicht die einzige Krise unserer Zeit, die es zu bewältigen gilt. Die Klimakrise stellt uns langfristig vor noch größere Herausforderungen. Beide verändern unser Leben tiefgreifend und stellen alte Gewissheiten in Frage. Das bietet aber auch die Chance, neue Wege zu gehen und die durch die Krise entstandenen Gegebenheiten sinnvoll zu nutzen.

Dass zahlreiche Menschen aktuell ihr Mobilitätsverhalten umstellen und vermehrt Strecken mit dem Fahrrad zurücklegen, zeigt, dass manche Verhaltensänderung sogar nicht nur der Eindämmung der Pandemie dient, sondern gleichzeitig auch einen positiven Effekt für den Klimaschutz hat. Diese Gelegenheit sollten wir nutzen, um unter ungewöhnlichen Umständen innovative Ansätze zu erproben. Deshalb unterstützt die Grüne Jugend Darmstadt/Darmstadt-Dieburg die Forderung des Radentscheids Darmstadt nach temporären Radfahrstreifen während der Pandemie.

Die aktuelle Situation ist eine einmalige Chance für die Verkehrswende. Der deutliche reduzierte Autoverkehr in der Stadt erlaubt bei temporären Maßnahmen drastisch verkürzte Planungsprozesse. Wo bisher aus Sorge vor Staus um jeden Meter Straße für Autos gestritten wurde, bietet sich jetzt die Chance, neue Konzepte unter realen Bedingungen zu erproben, die allen Verkehrsteilnehmer*innen gerecht werden. Als Vorbild dafür nennt der Radentscheid die Stadt Berlin, wo in wenigen Tagen Fahrstreifen auf Hauptstraßen in temporäre Radwege umgewandelt wurden.
So wird erfahrbar, wie sich ein starkes Radnetz an den Hauptstraßen – also gewissermaßen der erste Schritt zu einer systemischen Lösung anfühlt. Außerdem stellen die Menschen, die jetzt ihr Mobilitätsverhalten verändern müssen, eine große Chance für die Verkehrswende dar. Dass noch mehr Menschen das Radfahren auch durch eine schlagartig verbesserte Infrastruktur liebgewinnen und nach der Pandemie beibehalten, kann den Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsmittel beschleunigen.
Dies entspricht sowohl den Erfordernissen der aktuellen Krisen als auch dem eingeschlagenen Kurs hin zum klimaneutralen Darmstadt.

Pressemitteilung zum rechten Terroranschlag von Hanau

Nach dem rechten Terroranschlag in Hanau, welcher mindestens elf Menschenleben forderte, stehen wir, die Grüne Jugend Da/Da-Di, in tiefer Betroffenheit und sind in Gedanken bei den Opfern und deren Angehörigen.


Wir akzeptieren weder rechtes Gedankengut, noch jegliche Art von Rassismus in unserer Gesellschaft.
Des Weiteren solidarisieren wir uns mit allen Menschen, die von (Alltags-)rassismus betroffen sind und sprechen uns klar gegen nationalistische, ausgrenzende Worte, Taten und Strukturen aus.
Das Deutschland, in dem wir leben wollen, ist weltoffen und lebt von einer Gesellschaft, welche Menschen aller Nationalitäten in ihrer Mitte aufnimmt.
Wir fordern den geschlossenen Zusammenhalt aller demokratischen Kräfte und konkrete Maßnahmen gegen rechten Terror.


Die Würde jedes Menschen bleibt unantastbar.
Kein Fußbreit dem Faschismus!

Grüne Jugend Darmstadt/Darmstadt-Dieburg unterstützt Resolution zum Klimanotstand

Die Grüne Jugend Darmstadt/Darmstadt-Dieburg hat in ihrer Sitzung am 
08.08. einstimmig beschlossen, die Resolution der Bürgerinitiative 
Klimanotstand Darmstadt zu unterstützen. „Die Klimakatastrophe ist die 
größte Herausforderung, der wir uns heutzutage stellen müssen. Wir als 
Grüne Jugend sehen es als unsere Pflicht an, Maßnahmen dagegen zu 
fordern und zu unterstützen, wo wir nur können. Das Ausrufen des 
Klimanotstands geht über die Forderung konkreter Einzelmaßnahmen hinaus 
und bedeutet auch die Solidarisierung mit einer europaweiten Bewegung, 
die in Deutschland schon 46 Städte und Gemeinden unterstützen. Wir 
hoffen sehr, dass Darmstadt sich in diese immer länger werdende Liste 
einreiht!“, betont Sebastian Dill, der Sprecher der GJ.


Seine Co-Sprecherin Lea Wreesmann fügt an: „Die Vertreter*innen der 
Initiative befinden sich bereits in Gesprächen mit den Fraktionen und 
die positiven Einflüsse der Resolution sind im aktuellen Antragsentwurf 
der grün-schwarzen Koalition deutlich zu sehen. Trotzdem finden wir es 
wichtig, nochmal unsere Unterstützung für die Initiative zum Ausdruck zu 
bringen.  Die heraufziehende Krise kann schließlich nicht ohne einen 
breiten Rückhalt in der Bevölkerung gelöst werden und wir freuen uns 
über das deutliche Zeichen, dass die Bürgerinnen und Bürger mit dieser 
Initiative setzen! Jetzt hoffen wir auf eine erfolgreiche 
Parlamentsarbeit, sodass aus der Resolution auch bindende Beschlüsse 
hervorgehen! Diesen Prozess werden wir weiter aktiv begleiten.

Grüne Jugend Darmstadt/Darmstadt-Dieburg fordert den Ausbau des ÖPNV

Die Grüne Jugend Darmstadt/Darmstadt-Dieburg fordert den Ausbau des ÖPNV, um den Pendelverkehr aus dem Ostkreis zu entlasten. Die ohnehin schon angespannte Situation an der B26 wird durch die kommende Sanierung der Unterführung an der Stadteinfahrt ab dem Frühjahr 2020 noch verstärkt. „Die Forderung der Jungen Union Darmstadt, die Belastung des Verkehrs während der Baustelle möglichst gering zu halten, können wir nachvollziehen. Diese Situation allerdings auszunutzen, um erneut den Bau einer Umgehungsstraße zu fordern, ist völlig unverantwortlich. Die Klimakrise erfordert eine radikale Verkehrswende und den Ausbau des ÖPNV statt des motorisierten Individualverkehrs“, erklärt Lea Wreesmann, Sprecherin der Grünen Jugend Darmstadt/Darmstadt-Dieburg.

Ihr Co-Sprecher Sebastian Dill ergänzt: „Der Ausbau der Busspur der B26 in die Stadt hinein ist bereits seit langer Zeit geplant. Wir unterstützen daher die Forderung der grün-schwarzen Regierung, die Sanierung der Unterführung nach Möglichkeit an diesen Ausbau zu koppeln. Langfristig ist die Straßenbahn in den Ostkreis die einzig tragbare Lösung, um die PKW-Belastung in Darmstadt zu verringern. Dafür müssen die NKU-Kriterien dringend überarbeitet und anschließend mit der Planung begonnen werden. Hier haben Stadt, Land und Bund eine Verantwortung, der sie gemeinsam gerecht werden müssen.“

Grüne Jugend Darmstadt/Darmstadt-Dieburg wählt neuen Vorstand

Die Grüne Jugend Darmstadt/Darmstadt-Dieburg hat auf ihrer Kreismitgliederversammlung am 27. Juni einen neuen Vorstand gewählt. Lea Wreesmann und Sebastian Dill bilden als Sprecher*innen die neue Doppelspitze. Sandra Seeger wurde als Schatzmeisterin bestätigt. Die ehemaligen Sprecher*innen Lea Pankoke und Sharleen Ebling bleiben dem Vorstand ebenfalls erhalten. Lea Pankoke übernimmt das Amt der Frauen*politischen Sprecherin, während Sharleen Ebling die Position der Queerpolitischen Sprecherin übernimmt. Ergänzt wird der Vorstand durch Sebastian Deppisch und David Weppler als Beisitzer.

Der neue Vorstand bedankt sich bei seinen Vorgänger*innen und freut sich auf die Herausforderungen im nächsten Jahr.

Die Sprecher*innen Lea Wreesmann und Sebastian Dill kündigen dazu an: „Im kommenden Jahr wollen wir uns stärker auf die Kommunalpolitik fokussieren, um uns inhaltlich und personell auf die Kommunalwahlen 2021 vorzubereiten. Vor allem Frauen* und junge Menschen sind in kommunalen Parlamenten noch immer deutlich unterrepräsentiert. Dabei zeigt gerade die Fridays-for-Future-Bewegung, dass die Jugend nach wie vor hoch politisiert ist und die Interessen junger Menschen in der Politik vertreten werden müssen.“

Die Grüne Jugend Darmstadt/Darmstadt-Dieburg versteht es als ihre Aufgabe, jungen Menschen einen Raum für politische Partizipation zu bieten und startet motiviert in die neue Vorstandslegislatur.

Termine Europawahl

April

  • 13.04. Wahlkampfauftakt Gießen.
  • 19.04. Aktion gegen Tanzverbot am Karfreitag
  • 23.04. 16:00 Klimaretter*innenaktion Groß-Umstadt
  • 30.04. 15:00 Red-Hand-Aktion Dieburg

Mai

  • 01.05. Stand Marktplatz
  • 03.05. 15:00 Aktion Europakarte Darmstadt
  • 09.05. 15:00 Europademo – Hauptbahnhof
  • 09.05. 20:00 JEF Europaslam – Regierungspräsidium
  • 10.05. 19:00 JEF Fishbowl – Justus-Liebig-Haus
  • 10.05. 19:00 Ska Keller – Staatsarchiv
  • 11.05. LMV Grüne in FFM (Philip wählen!)
  • 12.05. 19:00 Feminist Fight Club – Bessunger Knabenschule
  • 14.05. 18:00 Menschen-Retten-Aktion – Ludwigsplatz
  • 15.05. 13:00 Reinhard Bütikofer – Kantplatz
  • 18.05. 18:45 Wahlkampfhöhepunkt GJH – Frankfurt
  • 19.05. 12:00 Europademo Frankfurt
  • 20.05. 15:00 Aktionspaket
  • 20.05. 19:00 Dani & Hilde
  • 21.05. 18:00 Aktionspaket
  • 23.05. 18:00 Aktionspaket
  • 25.05. CSD Wiesbaden
  • 26.05. Wahl

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